PV-Förderungen in Köln

Deutschland hat derzeit bundesweite Finanzierungen für Solarmodule ausgeschlossen. Einzelne Städte in Nordrhein-Westfalen fördern dies jedoch, darunter Köln. Köln ist eine der wenigen Regionen in Nordrhein-Westfalen, die selbst Subventionen für Nutzer von Solarpanelsystem bereitstellt.

Förderungen in Köln

Seit April 2022 hat Köln im Rahmen eines Finanzierungsprogramms namens „Gebäudesanierung und Erneuerbare Energien – Klimafreundliches Wohnen“ eine Solaroffensive gestartet.

Das Finanzierungsniveau beträgt 250 Euro pro Kilowattpeak (kWp) Systemleistung. Die Stadt unterstützt dabei ein Photovoltaik (PV)-System von 10 kWp mit 2500 Euro. Dies entspricht einem sechsten Teil der Anschaffungskosten für ein System von 15.000 Euro, den man zurückbekommen kann. Neben diesen Subventionen werden auch die Installation von Batteriespeichern und Balkonkraftwerken gefördert.

Interessiert an einer Stromspeicherlösung?

Wenn Sie sich dafür entscheiden, Ihr Dach im Rahmen des Kölner Finanzierungsprogramms „GRÜN hoch 3“ gleichzeitig mit der Installation des Photovoltaiksystems zu begrünen, erhalten Sie eine zusätzliche Vergütung von 50 Euro pro Kilowattpeak. Darüber hinaus werden Plug-in-Solarenergiesysteme mit bis zu 200 Euro subventioniert.

Wenn Sie weitere Informationen zu allen Möglichkeiten in Köln wünschen, klicken Sie hier.

Nationales Finanzierungsumfeld

Eine Form staatlicher Unterstützung ist der Einspeisetarif. Der Einspeisetarif repräsentiert den Betrag, den Sie erhalten, wenn Sie selbst erzeugte Solarenergie in das öffentliche Netz einspeisen. Im Jahr 2000 im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) eingeführt, soll der Einspeisetarif Hausbesitzer dazu ermutigen, Solarsysteme anzuschaffen und den Übergang zu erneuerbaren Energien zu fördern. Der aktuelle Einspeisetarif beträgt 8,20 Cent pro Kilowattstunde (Stand September 2023). In unserem Artikel haben wir alle wichtigen Informationen zu Einspeisetarifen für Sie zusammengestellt.

Staatliche Einspeisetarife

Wenn ein Bundesland oder eine Stadt kein eigenes Finanzierungsprogramm anbietet, haben Hausbesitzer immer die Möglichkeit, sich auf die PV-Finanzierung von KfW und BAFA zu verlassen. Das 270-Finanzierungsprogramm der KfW sieht eine Darlehen bis zu 100% der Investitionskosten vor, das in einem Zeitraum von zwei bis zwanzig Jahren zurückgezahlt werden muss.

Im Gegensatz dazu bietet die BAFA nicht rückzahlbare Zuschüsse an. Neben der Systemtechnologie fördert die BEG (Bundesförderung für effiziente Gebäude – Förderung für Effiziente Gebäude) auch die Optimierung der Heizung, Elektromobilität und andere Bereiche. Für die Systemtechnologie kann die BAFA bis zu 15% der Kosten subventionieren.

Steuerliche Vorteile

Beim Kauf einer Photovoltaikanlage im Jahr 2022 oder danach oder wenn Sie bereits im Jahr 2022 eine PV-Anlage gekauft oder gemietet haben, profitieren Sie von der Mehrwertsteuersenkung von 19% auf 0%. Bei einem Kaufpreis von 15.000 Euro  zahlen Sie nur etwa 12.600 Euro und sparen so mehr als 2.300 Euro.

Eine zweite relevante Steuervergünstigung ist die Befreiung von der Einkommensteuer. Ab Ende 2022 müssen Eigentümer von Photovoltaikanlagen keine Steuern mehr für ihren eigenen Verbrauch oder die Einspeisung von PV-Strom zahlen. Weitere Informationen zu Steuern auf Solaranlagen finden Sie hier.