PV-Förderungen in Dortmund

Deutschland hat derzeit bundesweite Finanzierungen für Solarmodule ausgeschlossen. Einzelne Städte in Nordrhein-Westfalen fördern dies jedoch, darunter Dortmund. Dortmund ist eine der wenigen Regionen in Nordrhein-Westfalen, die selbst Subventionen für Nutzer von Solarpanelsystem bereitstellt.

Förderungen in Dortmund

Die Stadt Dortmund unterstützt Vereine aus Dortmund seit dem 1. September 2022 beim Erwerb von Photovoltaikanlagen. Die Finanzierung soll den Vereinen ermöglichen, aktiv an der Energiewende teilzunehmen und gleichzeitig ihre Stromrechnung zu reduzieren. Das Finanzierungsprogramm für Photovoltaikanlagen an Vereinsgebäuden deckt die Kosten für Komponenten, Montage und Installation des Systems ab. Dadurch werden Vereine ermutigt, erneuerbare Energiequellen zu nutzen und gleichzeitig finanzielle Vorteile zu erzielen.

Was ist der Finanzierungsbetrag?

Für Anlagen mit einer Leistung von mindestens 5 kWp erhalten Sie 50% der förderfähigen Kosten als Zuschuss. Die maximale Finanzierungssumme pro Verein beträgt 15.000 Euro.

Der Antrag muss ausgedruckt, ausgefüllt und beim Umweltamt Dortmund eingereicht werden.

Weitere Informationen zum Finanzierungsprogramm finden Sie auf der Website der Stadt Dortmund.

Darüber hinaus hat Dortmund das Finanzierungsprogramm „Photovoltaikanlagen für private Haushalte“ angekündigt. Es ist mit einem Budget von 500.000 Euro geplant, wobei jedem Antragsteller eine Gesamtfinanzierung von 1.000 Euro zusteht.

Nationales Finanzierungsumfeld

Eine Form staatlicher Unterstützung ist der Einspeisetarif. Der Einspeisetarif repräsentiert den Betrag, den Sie erhalten, wenn Sie selbst erzeugte Solarenergie in das öffentliche Netz einspeisen. Im Jahr 2000 im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) eingeführt, soll der Einspeisetarif Hausbesitzer dazu ermutigen, Solarsysteme anzuschaffen und den Übergang zu erneuerbaren Energien zu fördern. Der aktuelle Einspeisetarif beträgt 8,20 Cent pro Kilowattstunde (Stand September 2023). In unserem Artikel haben wir alle wichtigen Informationen zu Einspeisetarifen für Sie zusammengestellt.

Staatliche Einspeisetarife

Wenn ein Bundesland oder eine Stadt kein eigenes Finanzierungsprogramm anbietet, haben Hausbesitzer immer die Möglichkeit, sich auf die PV-Finanzierung von KfW und BAFA zu verlassen. Das 270-Finanzierungsprogramm der KfW sieht eine Darlehen bis zu 100% der Investitionskosten vor, das in einem Zeitraum von zwei bis zwanzig Jahren zurückgezahlt werden muss.

Im Gegensatz dazu bietet die BAFA nicht rückzahlbare Zuschüsse an. Neben der Systemtechnologie fördert die BEG (Bundesförderung für effiziente Gebäude – Förderung für Effiziente Gebäude) auch die Optimierung der Heizung, Elektromobilität und andere Bereiche. Für die Systemtechnologie kann die BAFA bis zu 15% der Kosten subventionieren.

Steuerliche Vorteile

Beim Kauf einer Photovoltaikanlage im Jahr 2022 oder danach oder wenn Sie bereits im Jahr 2022 eine PV-Anlage gekauft oder gemietet haben, profitieren Sie von der Mehrwertsteuersenkung von 19% auf 0%. Bei einem Kaufpreis von 15.000 Euro  zahlen Sie nur etwa 12.600 Euro und sparen so mehr als 2.300 Euro.

Eine zweite relevante Steuervergünstigung ist die Befreiung von der Einkommensteuer. Ab Ende 2022 müssen Eigentümer von Photovoltaikanlagen keine Steuern mehr für ihren eigenen Verbrauch oder die Einspeisung von PV-Strom zahlen. Weitere Informationen zu Steuern auf Solaranlagen finden Sie hier.